Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Veranstalter

Veranstalter des GFK-Tages Berlin sind gemeinschaftlich:

  • Helge Bechert
  • Markus Castro
  • Ulrike Kerkmann
  • Hendrik Oheim

Kontakt: info@gfk-tag-berlin.org

2. Gegenstand der Veranstaltung

Der GFK-Tag Berlin ist eine eintägige Präsenz-Bildungsveranstaltung mit Vorträgen, Workshops und praktischen Übungen rund um die Gewaltfreie Kommunikation.

Veranstaltungsort:

Volkshochschule Berlin Treptow-Köpenick

Baumschulenstraße 79

12437 Berlin

Zeit: Die Veranstaltung findet am Samstag, 20. Februar 2027, von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt.

Es finden mehrere Sessions parallel statt, jede etwa 90 Minuten. Die Inhalte bewegen sich rund um GFK, Empathie, Social Change und lebendige Kommunikation im Kontext der Gewaltfreien Kommunikation.

Der GFK-Tag ist gemeinwohlorientiert. Die Teilnahmebeiträge sind so kalkuliert, dass sie die entstehenden Kosten decken. Eine Gewinnerzielung ist nicht beabsichtigt.

3. Teilnahmeberechtigung

Die Veranstaltung richtet sich an erwachsene Privatpersonen. Fachliche Voraussetzungen für die Teilnahme bestehen nicht.

Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 150 Personen.

Die Veranstaltung ist weder für Kinder konzipiert noch auf deren Bedürfnisse ausgerichtet. Minderjährige dürfen nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder einer von dieser bevollmächtigten Aufsichtsperson teilnehmen. Eltern beziehungsweise Aufsichtspersonen haften für die von ihnen begleiteten Minderjährigen.

Hunde, Katzen und sonstige Tiere dürfen nicht zur Veranstaltung mitgebracht werden. Der Zutritt mit Tieren ist ausgeschlossen. Gesetzliche Ausnahmen, insbesondere für Assistenzhunde, bleiben unberührt.

4. Anmeldung und Vertragsschluss

Die Anmeldung erfolgt über das jeweils bekanntgegebene Buchungssystem.

Der Vertrag kommt erst mit ausdrücklicher Anmeldebestätigung durch die Veranstalter zustande.

Bei Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl kann eine Warteliste geführt werden. Ein Anspruch auf Zulassung über die Warteliste besteht nicht.

5. Teilnahmegebühren

Die Teilnahmegebühren betragen:

  • Solidaritätsticket: 80,00 €
  • Normalticket: 50,00 €
  • Ermäßigtes Ticket: 20,00 €

Das Solidaritätsticket unterstützt die Durchführung der Veranstaltung sowie die Mitfinanzierung vergünstigter Teilnahmeplätze.

Anspruch auf ein ermäßigtes Ticket haben:

  • Studierende
  • Arbeitslose
  • Rentnerinnen und Rentner
  • Menschen mit Schwerbehinderung
  • Auszubildende
  • Teilnehmende an einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ)
  • Teilnehmende am Bundesfreiwilligendienst (BFD)
  • Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung
  • Wohngeldbeziehende

Die genannten Preise sind Endpreise. Soweit einzelne Veranstalter nicht der Umsatzsteuerpflicht unterliegen, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Zahlung erfolgt ausschließlich per Überweisung auf das von den Veranstaltern benannte Konto. Mit der Anmeldung wird die Teilnahmegebühr sofort fällig.

Die Veranstalter sind berechtigt, geeignete Nachweise für die Inanspruchnahme eines ermäßigten Tickets anzufordern. Der Nachweis ist auf Verlangen zusammen mit einem amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen. Werden die Voraussetzungen für die Ermäßigung nicht nachgewiesen, kann die Differenz zum Normalticket nacherhoben werden.

6. Rücktritt durch Teilnehmende

Ein Rücktritt bedarf der Textform, zum Beispiel per E-Mail an info@gfk-tag-berlin.org.

Bei Rücktritt gelten folgende Regelungen:

  • bis 30 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: Erstattung der Teilnahmegebühr abzüglich 5,00 € Bearbeitungsgebühr,
  • bis 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: Erstattung von 50 % der Teilnahmegebühr abzüglich 5,00 € Bearbeitungsgebühr,
  • weniger als 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: keine Erstattung.

Die Veranstalter können in begründeten Einzelfällen von diesen Regelungen abweichen. Hieraus entsteht kein Rechtsanspruch für andere Teilnehmende.

Eine Übertragung oder Weitergabe des Tickets an Dritte ist nicht zulässig.

7. Absage oder Änderungen durch die Veranstalter

Die Veranstalter sind berechtigt, die Veranstaltung abzusagen, zu verschieben oder inhaltlich anzupassen, insbesondere bei:

  • zu geringer Teilnehmerzahl,
  • Erkrankung wesentlicher Referentinnen oder Referenten,
  • höherer Gewalt,
  • behördlichen Anordnungen,
  • sonstigen Umständen, die außerhalb des Einflussbereichs der Veranstalter liegen.

Eine Absage wegen zu geringer Teilnehmerzahl erfolgt spätestens 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn.

Im Falle einer Absage werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren vollständig zurückerstattet.

Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Insbesondere werden Reise-, Übernachtungs-, Verpflegungs-, Verdienstausfall- oder sonstige Folgekosten nicht erstattet.

8. Referierende

Die Veranstalter sind berechtigt, angekündigte Referentinnen und Referenten durch andere fachlich geeignete Personen zu ersetzen.

Ein Referentenwechsel berechtigt nicht zum kostenfreien Rücktritt.

9. Veranstaltungsunterlagen und Urheberrecht

Den Teilnehmenden können Veranstaltungsunterlagen in Papierform zur Verfügung gestellt werden. Ein Anspruch auf Bereitstellung bestimmter Unterlagen besteht nicht.

Die Unterlagen dürfen für private und berufliche Zwecke genutzt und weitergegeben werden, soweit dem keine gesetzlichen Urheberrechte entgegenstehen.

Urheberrechte an Vorträgen, Präsentationen, Skripten und sonstigen Veranstaltungsinhalten verbleiben bei den jeweiligen Urheberinnen und Urhebern beziehungsweise Referierenden.

10. Foto-, Video- und Tonaufnahmen

Durch die Veranstalter werden grundsätzlich keine Foto-, Video- oder Tonaufnahmen erstellt. Ausgenommen hiervon sind Gruppenaufnahmen zu Dokumentations- und Werbezwecken.

Wer sich bewusst für eine Gruppenaufnahme positioniert oder daran teilnimmt, erklärt sich mit der Aufnahme sowie deren Veröffentlichung in Print- und Onlinemedien der Veranstalter einverstanden.

Foto-, Video- oder Tonaufnahmen durch Teilnehmende oder Dritte sind grundsätzlich untersagt, sofern keine ausdrückliche Zustimmung der Veranstalter vorliegt.

11. Datenschutz

Es gelten die jeweils einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Verantwortlich im Sinne der DSGVO sind die Veranstalter.

Personen, die den Newsletter abonnieren, erklären sich mit der hierfür erforderlichen Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten einverstanden. Die Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Newsletters sowie für veranstaltungsbezogene Informationen verwendet.

Näheres regelt die gesonderte Datenschutzerklärung.

12. Haftung

Die Teilnahme an praktischen Übungen erfolgt grundsätzlich in eigener Verantwortung.

Die Veranstalter unterhalten eine Veranstaltungshaftpflichtversicherung und haften im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.

Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Schäden aufgrund vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens bleibt unberührt.

Für Verlust, Diebstahl oder Beschädigung persönlicher Gegenstände wird keine Haftung übernommen.

13. Hausordnung und Miteinander

Die Hausordnung der Volkshochschule Berlin Treptow-Köpenick ist einzuhalten. Teilnehmende haften für von ihnen verursachte Schäden an Räumlichkeiten, Einrichtungen oder Gegenständen.

Die Veranstalter stehen für einen respektvollen und diskriminierungsfreien Umgang miteinander ein. Belästigungen, Diskriminierungen, Einschüchterungen, Bedrohungen oder sonstige grenzverletzende Verhaltensweisen werden nicht toleriert.

Die Veranstalter können Personen, die den Ablauf der Veranstaltung erheblich stören, gegen die Hausordnung oder gegen diese Grundsätze verstoßen, von der Veranstaltung ausschließen. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr.

14. Verpflegung

Die Veranstalter beabsichtigen, Verpflegung sowie Kaffee, Tee und Wasser bereitzustellen. Ein Anspruch auf bestimmte Speisen, Getränke oder Verpflegungsangebote besteht nicht.

Teilnehmende sind selbst dafür verantwortlich, auf Allergien, Unverträglichkeiten oder sonstige gesundheitliche Risiken zu achten. Für individuelle Unverträglichkeiten, Allergien oder gesundheitliche Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit dem Verzehr bereitgestellter Speisen und Getränke haften die Veranstalter nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.

15. Widerrufsrecht

Verbraucherinnen und Verbraucher werden darauf hingewiesen, dass bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, bei denen für die Leistungserbringung ein spezifischer Termin oder Zeitraum vorgesehen ist, gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht besteht.

Soweit im Einzelfall zwingende gesetzliche Widerrufsrechte bestehen, bleiben diese unberührt.

16. Verbraucherstreitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/

Die Veranstalter sind weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht.

17. Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Zwingende verbraucherschutzrechtliche Vorschriften bleiben unberührt.

18. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige rechtlich zulässige Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.